• Berufsfotograf Manfred Scheucher
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  • Video with Maestro Joaquín Orellana, Guatemala
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27.09.2019

Beim Versand der Mode von der wunderbaren Modedesignerin Isabella Springmuhl aus Guatemala wird auch mein Portrait von Isabella mitversandt - brav mit meiner Quellenangabe wie es sein soll. Meine Fotos gehen langsam um die Welt, was mich sehr freut. Besonders freue ich mich für Isabella, die mit Down-Syndrom geboren wurde, dass sie weltweit so einen Erfolg hat. Sie ist ein einzigartiger und sehr liebenswerter Mensch und ich freue mich auf unser nächstes Shooting.

 

>> ZUR GALERIE

26.09.2019

Auf Wikipedia wurde mein Interview mit Maestro Joaquín Oreallana, wo er über den österreichischen jüdischen Flüchtling Franz Ippisch, der sein Professor war, spricht, als Quelle verlinkt. Dies war anscheinend das erste Mal, dass er öffentlich über dies gesprochen hat (2019 in Guatemala City aufgenommen). In diesem Interview spricht er darüber, wie streng Franz Ippisch als Professor war ... interessant, was er am Ende sagt ...

 

>> zum Wikipedia-Eintrag

 

>> zur Foto-Galerie mit den Videos

23.09.2019

Wieder wurde ein Foto von mir, Manfred Scheucher, auf Guatemala.com, einem der größten Medien in Guatemala nach Anfrage veröffentlicht - dieses Mal als Ankündigung ein Foto von Maestro Joaquín Orellana, der in Antigua im Oktober ein Konzert gibt:

>> zum Bericht online

 

Es wurde bereits schon am 15.5.2019 ein Bericht über Menschenbilder OÖ und der dort von mir ausgestellten Yahaira Tubac publiziert, wo auch über mich als Fotograf berichtet wurde:

>> zum Bericht von Menschenbilder OÖ auf Guatemala.com

 

>> Weitere Fotos und Videos von Maestro Orellana

21.09.2019

Manfred Scheucher Fotografie

Einführung

Ich bin nun seit 2015 ehrenamtlicher (dh ohne Entlohnung) Mandatar im Ausschuss der OÖ Berufsfotografen und konnte das System dahinter in dieser Zeit nun ganz gut kennenlernen, wobei ich stark unterscheide zwischen dem Apparat WKO, den ich in vielen Punkten auch kritisiere und der in Vielem verbessert werden könnte (und auch schon wurde in den vergangenen Jahren), aber ohne dem wir auch viele Dinge nicht hätten und der eigenen Fachgruppenarbeit.

Es ist natürlich bei einem Ehrenamt so, dass es zunächst einmal ein zeitliches Limit gibt, da man ja selbst auch noch das eigene Unternehmen führen muss - und deshalb wäre eine konstruktive Mithilfe der Kollegen wichtig, damit es am Ende auch gute Verbesserungen gibt. Ich wäre sowieso dafür, dass es kein Ehrenamt sein sollte und die geleistete Arbeitszeit ordentlich entlohnt werden müßte, um optimalere Ergebnisse liefern zu können.

Aufgaben des Ausschusses

Grundsätzlich besteht die Aufgabe des Ausschusses darin, die Überschüsse aus den eingenommenen Grundumlagen gemeinsam mit dem Geschäftsführer, der für die Bilanz verantwortlich ist, und den FotografInnen zu verwalten und sinnvoll für die gesamte Branche einzusetzen - was meiner Meinung nach in den letzten Jahren sehr verbessert wurde und tolle Aktivitäten gesetzt wurden (wobei auch natürlich welche dabei waren, aus denen wir im Ausschuss feststellen mußten, dass es nicht funktioniert wie zB Netzwerktreffen, wo gerade einmal eine Handvoll an Kollegen kam, ... aber diese Erfahrungswerte bringen uns weiter). Nicht zu vergessen waren ua. zB die Verhandlungen einer Haftpflichtversicherung, die ich ein halbes Jahr führte und für alle Kollegen ein gutes Angebot erreichen konnte. Auch der RSV (Rechtschutzverband) hat sich meiner Meinung nach gut entwickelt. Alleine mit diesen beiden Dingen wäre die Grundumlage für mich schon gerechtfertigt. Aber es gibt ja noch eine lange Liste weiterer Leistungen, die über die WKO erhalten werden können - wird aber offensichtlich zu wenig erkannt.

Das Netzwerk der Fotografen

Diese Netzwerktreffen-Erfahrungen in den vergangenen fünf Jahren haben mir auch gezeigt, dass sich manche Kollegen anscheinend davon erhoffen, Freunde zu finden. Dies ist auch in kleineren Gruppen so, aber die Mehrheit bleibt und ist untereinander Konkurrenz (oder moderner ausgedrückt "Mitbewerber"), was ja eigentlich logisch und natürlich ist in der Selbständigkeit. Einige sind für mich auch einfach nur "Hobbyisten mit Gewerbeschein-Hintergrund" (auch die sind Menschen und respektvoll zu behandeln)

Ein Netzwerktreffen erfüllt meiner Meinung nach folgende Aufgaben:

Input zu erhalten und Erfahrungen auszutauschen bzw. Motivation zu schöpfen aus Vorträgen von Kollegen, die es geschafft haben, marktfähig zu sein und bleiben - und eventuell das eigene Portfolio durch Zusammenarbeit zu erweitern.
Mit dem "Input erhalten" ist jeder gerne dabei, aber dem Anderen etwas weiterzugeben kann jemand nur, wenn er/sie selbst entweder nicht von der Fotografie abhängig ist oder so gefestigt ist im Beruf, dass er/sie es sich leisten kann, die Konkurrenz/den Mitbewerb zu unterstützen, noch dazu, wo der Respekt gegenüber dem Abwerben von Kunden anderer immer mehr sinkt (vor allem mit Dumping-Preisen).

Und von dieser im Beruf gefestigten Gruppe kann man viel für sich mitnehmen und ich bin daher froh, wenn es zu Aktivitäten kommt, wo zB internationale Fotografen, für die man meist kein Konkurrent sein kann, kommen und mit denen man sich austauschen kann, wie deren Werdegang war, wie deren Arbeitsweise ist, ... Meldungen in der Facbook-Gruppe der OÖ Berufsfotografen zB, man solle doch mehr lokale Größen einladen, man wisse doch eh alles bzw. so viel (was auch vorkommt bzw. vorgekommen ist), sind eben aus oa. Gründen gar nicht so einfach und sehr selten umsetzbar. Welchen wirklich erfolgreichen Fotografen/Fotografin gibt es bei uns, der/die in seinem/ihren "Revier" sein Wissen weitergeben möchte? Vielleicht eine Hand voll. Es gibt aber sehr viele, die Workshops anbieten, wo ich persönlich kaum jemanden in OÖ kennengelernt habe, wo ich Interesse hätte, mich von diesem Kollegen / dieser Kollegin weiterbilden zu lassen - meist sind es doch sehr basisbezogene Workshops oder Workshops, die auf eine Sparte gerichtet ist, die in Österreich schon gekillt wurde oder die nicht wirtschaftlich betrieben werden kann angesichts der Fülle an Hobby-Fotografen - siehe Hochzeitsfotografie, ....oder das Angebot ist mir einfach zu provinziell aufgebaut. Fotografie ist für mich mehr. Da lerne ich lieber aus internationalen Angeboten von Top-Fotografen online oder kaufe mir entsprechende Lektüre. Wenn allerdings, wie bisher, eine Auswahl der besten Fotografen weltweit zu uns kommt und vorträgt, bin ich immer dabei und konnte auch immer etwas für mich mitnehmen - und sei es nur Motivation - aber bisher war es meist mehr.

Der Konkurrent

Eine kleine Gruppe behauptete bei der Fachgruppentagung, wir seien doch keine Konkurrenten und könnten alle Freunde sein - dass ich nicht lache, davon habe ich in diesen Jahren nicht viel bemerkt - noch dazu, wo genau diese Gruppe sehr angriffig war anstatt zu sehen, was die Fachgruppe oder ein Ausschuss-Mitglied positiv gemacht hat. Kritik ist wichtig, aber auch eine Anerkennung wäre angebracht gewesen - und manches geht schon in den Bereich "Mobbing".

Ja, Freundschaften können entstehen und entstehen auch, aber nicht in der Breite. Es entstehen eher kleine Freundschafts-Gruppen, die sich ergänzen oder einfach nicht konkurrieren. Konkurrenz ist auch nicht negativ, denn es kann Dich weiterbringen - aber heute sagt man ja "Mitbewerber" (das unterscheide ich zB, aber später mehr dazu).

Ich persönlich habe auch zu meiner Konkurrenz Respekt (wie zu jedem Menschen, der menschlich agiert), denn mein Konkurrent muss gut sein, damit er/sie überhaupt ein Konkurrent für mich ist. Ansonsten nenne ich diesen Kollegen/ diese Kollegin MitbewerberIn. Das ist meine Definition zum Konkurrenten. Wenn ich jemanden als Konkurrenten bezeichne, dann ist er/sie für mich gut. Ich habe aber sowieso andere Ansätze dazu und schaue nicht, wie ich jemandes Kunden abwerben könnte sondern suche mir Kunden bzw. lasse mich von Kunden finden, die zu mir passen und die meine Arbeitsweise schätzen.

Was eher meiner Ansicht nach ein immer größer werdendes Problem ist, dass der Respekt vor Kollegen enorm gesunken ist seit der Öffnung des Gewerbes und untergriffige Bösartigkeiten in manchen Kollegen-Gruppen auffällt - gerade im Social Media-Bereich, wo sich so mancher Respektlose zeigt. Einer der Gründe, warum ich nicht mehr aktiv in der FB-Gruppe der Berufsfotografen Informationen liefere - es kann mich aber jeder Kollege gerne kontaktieren.

Abstimmungen kritisch überdenken

Der vorige Innungsmeister bat mich damals, auch zu kandidieren, da er jemanden in seinem Team haben wollte, der eigenständig denkt und kritisch hinterfragt - was ich nach wie vor mache, egal welche Partei dahintersteht. Bisher war mein Sitz im Ausschuss für den Wirtschaftsbund, den ich aber in den Jahren immer mehr kritisch sah - besonders die politische Einstellung dahinter gefiel mir nicht und entspricht nicht meiner Lebenseinstellung. Darum werde ich im März 2020 für die UNOS (Neos) kandidieren, da man dort bisher nicht versucht hat, mich meiner eigenen Meinung zu berauben, was ich auch in Zukunft nicht zulassen würde. Wie gesagt, ich agiere bei Abstimmungen überparteilich und gute Ideen werden von mir unterstützt und schlechte nicht bzw. lasse ich gerne die Meinungen, die ich von KollegInnen erhalte, einfließen in der Entscheidungsfindung. Ich denke auch, dass die meisten jetzigen Ausschuss-Kollegen diese Meinung vertreten, aber eben nicht alle.

Fachgruppen-Tagung - zur heurigen Abstimmung

Am 18.9.2019 fand wieder die alljährliche Fachgruppen-Innungstagung der OÖ Berufsfotografen statt. Wie immer kam nur ein kleiner Teil der gemeldeten Fotografen (ca 40 von 1.300 gemeldeten), obwohl es jedes Jahr zur ähnlichen Zeit stattfindet, auf der Website der WKO rechtzeitig publiziert wird und jeder im Büro nachfragen kann, wann die diesjährige stattfinden wird. Kritisiert wurde auf der FB-Gruppe, dass man nicht ordentlich informiert wurde - ja, man kann dies in Zukunft besser gestalten - aber trotzdem liegt die Eigenverantwortung bei den Unternehmern, sich selbst zu erkundigen und nicht zu erwarten, dass man alles so herangetragen erhält, sodass man das Hirn ausschalten kann.

Der von mir geschätzte Ausschuss-Kollege Martin Dörsch (Grüne Wirtschaft) konnte dieses Jahr über eine eigene Aussendung über die Grüne Wirtschaft für sich einige Kollegen mobilisieren, für seinen Antrag auf Herabsetzung der Grundumlage auf EUR 150,- zu stimmen. Es gab drei Anträge auf Herabsetzung. Der erste war von unserer Innungsmeisterin Sabine Starmayr, die von EUR 270,- auf EUR 243,- senken wollte. Damit wäre der Überschuss vom vergangenen Bilanzjahr ausgeglichen und wurde deshalb auch von mir unterstützt. Der zweite war von Fotografen-Kollege Nitsch, der auf EUR 200,- senken wollte, was schon zu einem Minus führt. Der dritte Antrag kam von Kollege Dörsch, der mehrheitlich angenommen wurde aufgrund seiner Mobilisierung, was aber nun bedeutete, dass die über Jahre aufgebaute Rücklage von 2 Jahres-Budgets, was kaufmännisch vernünftig ist, innerhalb eines Jahres vernichtet wird auf die gesetzlich vorgeschriebene. Dh. nach einem Jahr gibt es keine Reserve mehr.

Auf der anderen Seite schreiben die Kollegen in der Facebook-Gruppe, sie möchten mehr Angebote für Weiterbildung, Events, Netzwerktreffen, ... das passt nicht zusammen und es wird spannend, ob in Zukunft die Beiträge wieder erhöht werden oder eben auf viele Angebote verzichtet wird.

Budget verwalten

Ich bin gespannt auf übernächstes Jahr (denn nächstes Jahr kann man noch von der früher geschaffenen Reserve "zerren"), wie der neue Ausschuss die wenigen Gelder gut einsetzen wird. Bisher wurde dies meiner Meinung nach ganz gut gelöst (auch meist einstimmig, wo auch der Kollege Dörsch mit abstimmte - nicht falsch verstehen, ich halte persönlich viel von Kollegen Dörsch und bin auch oft seiner Meinung, gerade seine grüne bzw menschliche Einstellung gefällt mir ansonsten, aber diesen Antrag hielt ich als zu tief kalkuliert - oder besser: wahrscheinlich eben nicht kalkuliert - es hätte eine Senkung auch auf 243,- genügt meiner Meinung nach - und wenn nächstes Jahr ein Überschuss entsteht, hätte man immer noch reduzieren können - die Fachgruppe ist kein Sparverein, wie mein Kollege Dörsch meinte, aber sollte trotzdem kaufmännisch vernünftig betrieben werden.

Die Ausschuss-Sitzung ... danach

Nach der Tagung fand danach die Ausschuss-Sitzung (fast 4 h) statt, wobei durch die neue Situation schon einiges an Aktionen weggestrichen wurde und ein Werbebudget gar nicht definiert wurde, da dies der neue Ausschuss ab März 2020 lösen muss. Auf jeden Fall wurde der Werbe-Antrag von Team "Grüne Wirtschaft", lokale Straßenbahnwerbung, CityLights in Linz und 200 Plakate OÖ-weit, mehrheitlich abgelehnt, da einerseits zu lokal und zweitens nicht zielführend. Da sieht man die Diskrepanz zwischen dem Senken der Grundumlage, die meiner Meinung nach nur die Wahl unterstützen soll, damit Kollege Dörsch Innungsmeister wird, und andererseits das sinnlose "Verbraten" von Umlagen-Geld mit lokaler Werbung, wo die meisten Kollegen in OÖ nichts davon gehabt hätten. Wir müssen an die Kollegen in ganz OÖ denken und nicht wie offensichtlich für den Ort, wo Kollege Dörsch seinen Mittelpunkt hat.

Es wäre daher gut, wenn auch diejenigen "kritischen" Kollegen ihre Konzepte an das Innungsbüro schreiben würden (was bisher nie vorkam, aber vielleicht in Zukunft - die Hoffnung stirbt zuletzt), damit wir im Ausschuss auf mehr Ideen zurückgreifen können. Wichtig ist nur, dass es der Allgemeinheit etwas bringt und nicht nur einer kleinen Gruppe, die zB nebenberuflich neben einer Festanstellung mit Billigstpreisen den Markt ruinieren und nicht davon abhängig sind. Hier wäre Respekt vor denjenigen hilfreich, die davon leben (wollen), ansonsten wird es diese Berufsgruppe bald nicht mehr in dieser Form geben bzw. wird niemand mehr davon leben können. In den Social Medien (Facebook) funktioniert der Meinungsaustausch offensichtlich nicht, da dort nur eine ganz kleine Gruppe aktiv ist und überwiegend nur populistisch und angriffig in Frage stellt anstatt mitzuarbeiten an guten Lösungen - und es sind auch meist genau diejenigen, die es meiner Meinung nach nicht wirklich ernst meinen mit diesem Beruf sondern eher das Hobby als Gewerbe ausführen und/oder unzufrieden sind mit dem Leben und nur schimpfen möchten auf alles und jeden.

An dieser Stelle ein großes "Dankeschön" an die jetzige Innungsmeisterin Sabine Starmayr, die mit sehr viel Engagement immer wieder Ideen eingebracht hat, auch wenn nur wenig andere gekommen sind. Ein großes "schämt Euch" schicke ich an jene "Kollegen", die bei der Fachgruppentagung Sabine Starmayr und das Innungsbüro sehr untergriffig und meiner Meinung nach auch unsachlich angegriffen haben, ohne selbst je einen Antrag gestellt zu haben, geschweige denn aktiv an irgendetwas beteiligt waren.

Transparenz

Es wurde bei der Fachgruppentagung auch Transparenz gefordert (ist ja momentan sehr modern in der Politik - und natürlich auch notwendig - war aber meiner Meinung nach lächerlich bei der Tagung) - die gibt es ja. Es kann und konnte jeder im Innungsbüro Fragen stellen und diese werden und wurden auch beantwortet. Auch die Bilanz wurde innerhalb von wenigen Tagen vom Büro auf Anfrage übermittelt. Die Bilanz wird nun auf Wunsch der Mehrheit öffentlich publiziert werden. Was ist nicht transparent? Diese Frage bleibt anscheinend offen, denn dazu gab es keinen Antrag.

 

Ich hoffe auf mehr Intelligenz in der Fotografen-Branche und verbleibe mit respektvollen Grüßen


Euer
Manfred Scheucher
Ausschuss-Mitglied der OÖ Berufsfotografen seit 2015




16.09.2019

Berufsfotografen aus OÖ

Am 14.9.2019 fand ein Ausflug einiger Berufsfotografen aus OÖ, organisiert von der Fachgruppe Berufsfotografen OÖ, nach Baden zum Foto-Festival La Gacilly statt. Vorher wurde ein Vortrag von dem bekannten National Geographic-Fotografen Gerd Ludwig (https://www.gerdludwig.com/) besucht (organisiert von Lois Lammerhuber).

 

>> mehr auf topimbild.at (zur Fotogalerie inkl. Video)

12.09.2019

Mobile-Photo by Manfred Scheucher - Greg Gorman beim Portrait-Shooting

Am 5.9.2019 waren zwei herausragende Weltstar-Fotografen in Thalheim/Wels im Rahmen der von der Landesinnung der Berufsfotografen OÖ organisierten Veranstaltung "Learn from the Best" zu Gast:

Greg Gorman und Flora Borsi.

 

On 5.9.2019, two outstanding world star photographers have been in Thalheim / Wels in the event "Learn from the Best", organized by the chamber of professional photographers Upper Austria:

Greg Gorman und Flora Borsi

 

www.gormanphotography.com

www.floraborsi.com

 

>> ZUM TV-LT1-Bericht

18.08.2019

Manfred Scheucher als Kind

Wir feiern dieses Jahr 180 Jahre Fotografie, das sind 130 Jahre länger, als ich auf der Welt bin, wow. Schon als Kind hielt ich mit Staunen eine Kamera in den Händen und spielte Fotograf (siehe Foto, das meine Mutter vor vielen Jahren aufnahm) - dies hat sich bis heute nicht verändert, bis auf die Technik und dass heute aus dem Spiel ein Beruf wurde. Ich liebe es, Momente festzuhalten, die Persönlichkeit von Menschen oder Merkmale von Objekten hervorzuheben bzw. zeitlose Dokumente zu schaffen. Ob jetzt Videografie oder Fotografie, beides ist für mich ein wesentlicher Ausgleich in meinem Leben geworden - wie auch die Musik, die mich auch seit meiner Jugend begleitet und besondere Momente in meinem Leben erschaffen hat. 

Bilder im Kopf hören

Fotografie (auch die Grafikarbeit) ist für mich wie Musik, mit dem Unterschied, dass anstatt von Tönen die Welt voll von „Farbklängen“ ist, aus denen es eine Komposition zu machen gilt. Helle Bereiche sind für mich wie hohe Töne, dunkle Bereiche wie tiefe Töne. Es gibt schnelle Beats und romantische „Farbklänge“. Die Fotografie lebt genauso wie die Musik von Pausen, in denen man nichts hört, also von Leer- bzw. Freiräumen, die das Bild auf das Wesentliche lenken. Rhythmus entsteht erst mit den Tönen, die nicht da sind bzw von der Dynamik - genauso gibt es für mich einen „Groove“ in der Fotografie. Es muss Interpretungsspielraum geben, die Fantasie angeregt werden und „grooven“, dann bin ich mit einem Foto zufrieden. Es klingt vielleicht eigenartig, aber ich höre meine Bilder im Kopf.

Das richtige Instrument verwenden

Auch der Einsatz der richtigen Instrumente spielt in der Fotografie eine Rolle, doch bleibt immer der „Musiker“ der Gestalter. Darum gibt es auch unendlich viele Möglichkeiten, die Kreativität zu entfalten. Das ist mein Leben und mein Beruf bzw meine Berufung. Um einen Hit zu landen, gehört viel KnowHow aber auch sehr viel Glück dazu, um am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, die richtigen Menschen zu erreichen und das passende Werk zu schaffen. Wie auch in der Musik gibt es in der Fotografie viele Menschen, die es als Hobby betreiben - der Unterschied zum Profi ist eigentlich nur, dass der Profi vor dem „Konzert“ weiß, was er spielen wird und der Hobbyist einfach darauflos spielt - das Ergebnis kann in beiden Fällen zu einem Hit führen, doch die Chance ist beim Profi natürlich größer, dass die Komposition und Harmonien stimmen. Darum sollte man auch einen Profi buchen, wenn es um Sicherheit geht, ein gutes Ergebnis zu erhalten. 

Der eigene Stil

Niemals sollte man eine Komposition, gerade bei freien Arbeiten, aus Berechnung machen, um der Masse zu gefallen, damit entwertet sich das Werk meist von selbst. Einen eigenen Stil zu finden ist eines der obersten Ziele, auch wenn man auf dem Weg dahin manchmal verunsichert ist/wird. Diese Selbstfindung braucht viel Zeit und Training. Daher ist auch eine wesentliche Eigenschaft Geduld, um langfristig als Fotograf bzw. generell als Künstler bestehen zu können. Auch die Kritik anderer aufzunehmen, für sich selbst richtig zu interpretieren und anzunehmen, ist manchmal nicht einfach - doch eines sollte man niemals: Kritik anderer zu wichtig zu nehmen und den eigenen Weg deshalb zu verlassen, denn entscheidend ist, dass man selbst mit dem eigenen Werk zufrieden ist und in Harmonie mit seinem Schaffenswerk lebt.

Entschleunigung ist wichtig

Es gibt leider, wie überall auf der Welt, auch Schattenseiten. Durch den Massenkonsum und Reizüberfüllung wurde die Fotografie, wie auch die Musik zu einem Konsumgut, dass viele nicht mehr zu schätzen wissen - es braucht wieder Entschleunigung, damit der Raum entsteht, um dies genießen zu können. Man muss sich wieder in einem Bild oder einem Song verlieren können, Träume entstehen lassen, dann ist man auf dem richtigen Weg. Bilder und Musik würzen das Leben - vorausgesetzt man sieht bzw. hört richtig hin. 

 

Alles Gute zum Geburtstag, liebe Fotografie!

 

Euer Manfred

 

Ich freue mich auf einen Besuch auf meiner Online-Galerie www.topimbild.at

 

 

26.07.2019

Gabriel mit Instructor Eric

Beim Simulationsflug von Hörsching nach Venedig - ein Angebot von Synthetic737 aus Alkoven (www.synthetic737.at).

Ein tolles und von Synthetic737 sehr realistisch umgesetztes Erlebnis, nicht nur für Profi-Piloten - ideal als Kundengeschenk oder im privaten Bereich.

>> ZUR GALERIE & VIDEO

20.07.2019

Momentan ist die Ausstellung Menschenbilder OÖ, wo ich auch mit 2 Bildern ausgestellt bin, in Aschach an der Donau - die letzte Station dieses Jahr.

>> ZUR GALERIE (Fotos & Video)

12.07.2019

Ulli Bäer & Wolfgang Ambros

Im linzer Rosengarten gaben Wir 4 gemeinsam mit Wolfgang Ambros ein Konzert bei ausverkaufter Veranstaltung ...

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06.07.2019

ein paar Impressionen der Ausstellung Menschenbilder OÖ in Bad Leonfelden

 

>> ZUR GALERIE


Alle Ausstellungsorte auf einen Blick: 

25.04.-14.05.2019 Linz, Volksgarten - vorüber

16.05.-04.06.2019 Ried, Weberzeile - vorüber

06.06.-25.06.2019 Bad Hall, Kurpark

27.06.-16.07.2019 Bad Leonfelden, Hauptplatz

18.07.-06.08.2019 Aschach an der Donau

 

Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos und rund um die Uhr möglich.

 

>> mehr über Yahaira Tubac (Foto der Pianistin)

>> mehr über Maestro Joaquín Orellana (Komponist)

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Manfred Scheucher // Berufsfotograf

www.vollfotograf.at (deutsch)
www.manfred-scheucher.com (english)
es.manfred-scheucher.com (español - Servicios en Guatemala)

Kontakt:

ms creative Manfred Scheucher
Berghamerstraße 60
A-4072 Alkoven

Tel.Nr.: +43 664 1611053

Email: office@ms-creative.com
Web: www.ms-creative.com
Letzte Änderung: 27.09.2019

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